Private Equity

In der Expansionsphase aber auch in späteren Phasen ist Private Equity eine mögliche und häufig eingesetzte Finanzierungsform . Dabei wird das Wachstumskapital in Form von Eigenkapital eingebracht. Dadurch erhalten die Private Equity Investoren meist auch erhebliche Mitspracherechte und übernehmen häufig aufgrund ihrer breiten und fundierten Industrie­erfahrungen auch Managementaufgaben (i. d. R. durch Einsitznahme in Auf­sichts­gremien). Diese Finanzierungsform ist bezüglich Finanz­ierungs­kosten erfolgsneutral, weil keine Zins- oder Amortisationszahlungen an­fallen, die auf den Geschäftserfolg lasten und ist somit auch liqui­ditäts­schonend. Hinsichtlich Renditeerwartungen ist Private Equity jedoch ein sehr teures Finanzierungsinstrument. Durch die Einbringung von Eigenkapital parti­zipieren Private Equity Investoren am Geschäftserfolg und sind daher vollumfänglich Risikoträger. Aufgrund dieses erhöhten Risikos erwarten Private Equity Investoren somit entsprechend hohe Renditen. Diese werden durch die Wertsteigerung ihrer Kapitalanlage erreicht, welche über den Exit in Form eines Börsengangs, Verkaufs oder Rückkaufs realisiert werden. Private Equity Investoren sind deshalb stark exitorientiert.

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Marktkommentar Juli 2010


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