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CH - Projektentwicklungsgesellschaft sucht Kapital zum Bau eines spezialisierten Krebstherapiezentrums in der Zentralschweiz


Im Kanton Schwyz soll das erste klinische Krebsbestrahlungszentrum der Schweiz gebaut werden, das eine innovative Bestrahlungstechnologie einsetzt. Die ambulant durchgeführte Strahlentherapie soll Patienten aus der ganzen Schweiz sowie dem Ausland offen stehen. Die neu eingesetzte Technologie ist eine Alternative zur herkömmlichen Photonentherapie (Röntgenstrahlen) und gewinnt zunehmend an Bedeutung, weil sie eine höhere Wirksamkeit mit geringeren Nebenwirkungen verspricht. Dadurch können auch Patienten behandelt werden, bei denen sich der Tumor in unmittelbarer Nähe von strahlenempfindlichen Organen befindet. Ganz besonders eignet sich die neue Technologie auch bei Behandlung von Kindern aufgrund der schonenderen Behandlung und der geringeren Langzeitfolgen.


Rund 20'000 Personen werden heute in der Schweiz mit Röntgenstrahlen behandelt.  Die Fachwelt ist sich einig, dass gegenwärtig 10–15% dieser Patienten mit der neuen Technologie bessere Heilungschancen haben. Das geplante Therapiezentrum ist für eine maximale Auslastung von 3'000 Patienten jährlich konzipiert, was diesem Patientenaufkommen entsprechen würde.  Teil des Therapiezentrums ist ein Studiencenter, das klinische Studien durchführt und auswertet, um klinische Evidenz für neue Anwendungsgebiete zu sammeln. Ausserdem ist ein Schulungszentrum geplant, um der steigenden internationalen Nachfrage nach Fachpersonal für die neue Technologie Rechnung zu tragen. Damit kann sich die Klinik zu einem internationalen Kompetenzzentrum entwickeln.


Der Kapitalbedarf von ca. CHF 440 Mio. ergibt sich aus dem Bau des Therapiezentrums, dem Bau des Klinik- und Konferenzhotels sowie aus der Finanzierung des laufenden Geschäfts bis zum Erreichen des Break-even und soll durch Eigen- und Fremdkapital finanziert werden.  

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